Auf Grundlage des Gleisplanes von Wasserburg/Inn wurden zunächst zwei Segmente geplant und gebaut, die Länge beträgt 2,60 m, die Tiefe 0,40 m. Da ab 2006 ein Kellerraum von 16m² zur Verfügung stand, sollte die Anlage erweitert werden. Die beiden Bahnhofssegmente wurden auf eine Tiefe von 80 cm umgebaut. Das zweite Bahnhofsgleis ist nun kein Stumpfgleis mehr, sondern hier kann man durchfahren. Gleich nach dem Bahnhof verschwindet die eingleisige elektrifizierte Strecke in einem Tunnel. Durch die Erweiterung der Tiefe konnte oberhalb vom Bahnhof eine zweigleisige elektrifizierte Hauptstrecke gebaut werden, die ebenfalls am Ende der Segmente in einem Tunnel verschwindet.

Über eine Gefällestrecke windet sich die Strecke unter den vorderen Anlagenrand, wo sie als verdeckte Gleisstrecke weiter verläuft, bis sie auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes wieder sichtbar wird. Die zweigleisige Hauptstrecke verläuft dann wieder in einem Bogen, bis sie wieder in einen Schattenbahnhof führt. Von dort bestehen nun mehrere Möglichkeiten, entweder man fährt weiter über die Hauptstrecke oder wählt den Abzweig auf die eingleisige Hauptbahn oder die Nebenbahn, die aus einigen Segmenten meiner zweiten H0 Anlage Bad Frankenheim entstehen wird (3 Teile am unteren Skizzenrand).

 

Das Segment mit dem Sägewerk (braune Gleisstrecke) wird über einen Abzweig von der zweigleisigen Hauptstrecke versorgt. Das heißt vom Bahnhof Frankenberg startet ein Kurzgüterzug, der zunächst über die eingleisige Hauptbahn in den Schattenbahnhof fährt. Von dort wechselt er auf die zweigleisige Hauptstrecke, fährt oberhalb Frankenberg vorbei, um den Abzweig zum Sägewerk (ganz links auf der Skizze) zu nehmen und weiter zum Sägewerk. Also steht dem Zug eine richtig lange Fahrt bevor.

 

Das waren die Planungen 2014. Durch neue Ideen, die man nur an der Baustelle sammeln kann, hat mir das eine oder andere nicht so gefallen und neue Überlegungen wurden in die neue Planung mit einbezogen.

Die Zufahrt zur Industriestrecke zum Sägewerk und zum Industriebetrieb wurden geändert, am Bahnhof Frankenberg befindet sich neben dem Lokschuppen auf der Stellwerkseite noch ein Abstellgleis, welches etwas ausgerichtet wurde und nun als zweites Gleis neben dem Ausfahrgleis fungiert. Somit sind nun auch Parallelausfahrten möglich. Die Strecke führt nun neben dem Hauptgleis ansteigend in Richtung Tunnel, führt aber weiter ansteigend an diesem vorbei und schlängelt sich durch die Berge. Ein Abzweig führt dann ebenfalls zum Industriebetrieb, der am Nebenbahnhof liegt. Diese Zufahrt sollte ursprünglich von der Einfahrt in den Nebenbahnhof aus erfolgen, da diese aber bautechnisch nicht lösbar, war erfolgte die Änderung.

Hier die Anbindung an das Abstellgleis in Frankenberg, links der Abzweig zum Industriebetrieb.

   

 

Anschluss Industriegebiet.

 

Der komplette Gleisplan, der nun hoffentlich endgültig und umsetzbar ist.

 

Ich hoffe, dass ich alles wie geplant umsetzen kann. Neue Bauberichte folgen, sobald es an dieser Baustelle weitergeht.

Bilder von den bisherigen fertigen Segmenten findet Ihr in der Galerie.