Bei der Alterung von Gebäuden, hier am Beispiel der Burg Lauterstein, werden alle Kunststoffteile mit den entsprechenden Farben am Spritzgussteil behandelt. entweder mit der Airbrushpistole oder einem Pinsel. Da die Farben den Originalteilen entsprechen, nur eben nicht glänzen, hat man aber noch keinen Alterungseffekt erreicht. Dies wird nun mit sehr dünner dunkler Lasurfarbe erreicht. Man kann sich hier Farbtöne zusammen mischen, wie jeder möchte. Wichtig ist, das sie sehr verdünnt wird.

Mit einem Pinsel wird die Lasurfarbe aufgetragen. Durch die Verdünnung bleiben nur wenige Farbpigmente an den Gebäudeteilen und das sieht dann ähnlich einer verwitterten Hauswand aus. Bei den Dächern - egal ob Schieferdach oder Ziegeldach - wird die gleiche Methode angewendet. Auf diese Art und Weise kann man sämtliche Gebäude der Modellbahnanlage altern, auch bei bereits fertigen Gebäuden kann man das so anwenden. Man muss nur eben auf die Fenster usw. achten.

Bei dem Gebäude sieht man nur eine dezente Alterung, wichtig war mir nur den Plastikglanz der Kunststoffteile weg zu bekommen.

 

Das Bahnhofsgebäude von Frankenberg, welches bereits fertig gebaut war, war nicht so leicht zu altern. Es ist aber trotzdem gut gelungen.

 

Auch kleinere Baugrößen, wie hier ein Lokschuppen der Spur TT also Maßstab 1:120, lässt sich vor dem Zusammenbau altern. Auch hier wurden alle Teile erst in den Grundfarben angemalt, danach mit dunkler dünner Lasur überpinselt. Nach dem Trocknen kommt die Alterung erst richtig zu Geltung.