Baut man sich Bausätze zusammen, bleibt bei manchen Bausätzen einiges übrig, da die Hersteller einige Formen für mehrere Modelle verwenden. Einige Teile kann man sich zusätzlich kaufen. Hieraus kann man einige Kleinmodelle selber basteln, welche es nicht zu kaufen gibt, oder wenn man etwas wie eine Bahnsteigunterführung benötigt, wo keine gekaufte hineinpasst.

Die Unterführung besteht aus Pappe, Gips, Dachplatten und alten Scheiben einer Bahnsteigüberdachung. Da ich die Gleise auf der Anlage Frankenberg bereits verlegt und eingeschottert habe blieb nur der Selbstbau einer kleinen überdachten Unterführung.

Sandkiste für die Ep.I Anlage Kümmersbruck – gebaut aus Balsaholz, mit dem Bastelmesser in dünne Leisten schneiden und mit Farbe anmalen. Die Fichte habe ich ebenfalls aus Kupferdraht gefertigt mit Leim und Sägemehl wurde der gesamte Stamm eingepinselt so daß eine raue Struktur entsteht, anschließend farbig behandeln.

Ebenfalls für die Ep.I Anlage wurden diese Gebäude gebaut. Ich wollte einfach nur etwas „eigenes“ auf der Anlage haben.

Dünnes Sperrholz war das Ausgangsmaterial für diese Feldscheune, nach den Maßen der Scheune wurde das Holz gesägt und anschließend mit den aus Balsaholz geschnittenen dünnen Latten beklebt. Mit dünner Lasurfarbe oder Holzbeize kann man die Oberfläche behandeln, auf dem Dach wurde auch wieder dünne Lasurfarbe verarbeitet so das nach dem Trocknen der Glanz verschwindet und sich eine typische Alterung zeigt. Die weißen Stellen werden mit einem Pinsel aufgetragen der etwas ausgebürstet wird.

 

Für das kurze Ladegleis im Bahnhof „Kümmersbruck“ wurde dieses Verwaltungsgebäude gebaut. Wie bei der Feldscheune wurde das Grundgerüst aus dünnem Sperrholz gebaut und die gleichen Arbeiten durchgeführt.

Hier hat der Bau eines zweiständigen Lokschuppens begonnen, der komplett aus Holz gefertigt wurde. Die Fenster wurden auf Folie mit dem Drucker ausgedruckt und eingeklebt.

Mit Farbe wird das gesamte Gebäude behandelt, das Dach besteht ebenfalls aus einer Sperrholzplatte und wurde mit in Streifen gerissenes Schleifpapier beklebt was der Struktur von Dachpappe ähnelt, als Alternative kann man auch in Streifen geschnittenen Zellstoff z.B. Papiertaschentücher aufkleben.

Lokschuppen in Verbindung mit dem bereits gealterten Wasserturm von Auhagen

Die Tore werden über zwei Servoantriebe geöffnet und geschlossen. Für die Unterbringung der beiden Servos wurde an der hinteren Gebäudewand ein Gerätehaus angebaut und dort die Mechanik untergebracht.

Das nächste Bild zeigt die eingebauten Tore. Die Scharniere wurden aus dünnen Blechstreifen gefertigt.

 

Das in der Länderbahnzeit auf kleineren Bahnhöfen noch keine gemauerten Bahnsteige gab wurden für die Anlage Kümmersbruck Schüttbahnsteige angefertigt. Aus abgeschnittenen Schienenprofilen die bei der Flexgleisverlegung übrig bleiben wurden ca. 1,5cm lange Stücke mit dem Dremel abgeschnitten, Löcher in die Grundplatte gebohrt und die Profile eingeklebt und anschließend mit Farbe lackiert. Die Abschlussbohlen zum Gleis werden wieder aus Balsaholz gefertigt und zwischen die Profile geklebt. Nun kann man aus Styrodur dünne Platten aufkleben und die Form mit dem Bastelmesser anpassen. Hat man die Form herausgearbeitet wird alles mit Leim eingestrichen und mit feinem Quarzsand berieselt und zwar so viel das die Oberkante der Bohlen erreicht wird. Um eine Festigkeit zu erreichen habe ich den Sand mit einer „Spüli/Wassermischung“ wie beim Schottern eingesprüht und verdünnten Holzleim auftropfen lassen. Nach dem Trocknen ist der Sand fest.